About

Bereits seit vielen Jahren interessiere ich mich für familienpolitische Themen. Schon immer habe ich Diskussionen dazu nicht nur verfolgt, sondern besonders im Internet auch mitgestaltet. Meine eigenen Ansichten haben sich diesbezüglich in den letzten Jahren hin und wieder gewandelt, was nicht zuletzt daran liegt, dass ich selbst Mutter geworden bin.

Auf diesem Blog möchte ich immer wieder aktuelle Debatten verfolgen, Themen und Meinungen sammeln und vorstellen, Literatur zum Thema rezensieren, aber auch selbst Stellung beziehen, wenn ich es für richtig und wichtig halte.

Meiner Erfahrung nach ist Familienleben in Deutschland bunt und im Wandel – in den derzeitigen politischen Diskussionen wird es dagegen jedoch oft einseitig dargestellt, so als gäbe es nur die “vom Aussterben bedrohte” traditionelle Familie auf der einen und die modernen, vollzeitberufstätigen Eltern auf der anderen Seite. Besonders Frauen finden sich da schnell im Kreuzfeuer zwischen konservativen und feministischen Strömungen wieder und es scheint fast so, als sollte das gerade erst überwundene Dogma der Hausfrau durch das der Karrierefrau abgelöst werden. Mit diesem Blog möchte ich versuchen, ein vielfältiges und offenes Bild vom Familienleben in Deutschland zu zeichnen, das sowohl Mut machen soll, Kinder zu haben, zu erziehen und dazu zu stehen, als auch zeigen soll, dass dies nicht zwangsläufig das Ende aller beruflichen Perspektiven darstellen muss. Wichtig ist mir, dass jede Familie ihren eigenen Weg finden kann, der Staat kann dafür meiner Meinung nach nur ein paar Wegsteine legen, sollte sich aber auf keinen Fall zum Wegweiser in eine bestimmte Richtung machen, denn nicht immer passt das, was für die einen gut ist, auch zu den anderen.

Den Namen “Unvereinbarkeitsdebatte” habe ich gewählt, weil mich besonders ein neuer Trend in diesem Bereich interessiert, der der anfänglichen Alles ist möglich-Euphorie ein klares – eben nicht entgegen setzt.

Ich selbst bin eine 1979 in Kassel geborene Erziehungswissenschaftlerin, bin verheiratet und habe drei Kinder. Die Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit hat bei uns in den letzten Jahren immer mal wieder variiert, genau wie unsere Betreuungsmodelle. Zum Vorbild für die Allgemeinheit taugen wir nicht – und wollen das auch gar nicht. Wir gehen unseren Weg, so wie er zu uns und den jeweiligen Lebenssituationen passt und hoffen, dass dies irgendwann auch jeder andere tun kann – ohne sich dabei vor irgendwem rechtfertigen zu müssen.

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